Allgemein Umweltpolitik

PIRATEN lehnen Fracking ab

Auf dem 11. Bundesparteitag der Piratenpartei in Bochum haben sich die PIRATEN gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas durch Fracking ausgesprochen. Dies geschah aus mehreren, guten Gründen.


Sehen wir dieses Warnschild bald öfters
in unserer Region?

Die Gefahren, die durch das Fracking entstehen sind für die Umwelt und den Menschen sehr groß. Sollte es zu Leckagen in den geplanten Bohrungen in unserer Region kommen, können die im Frackingverfahren eingesetzten, gefährlichen Chemikalien ins Grundwasser gelangen. Dadurch wird sich das Leben in unserer Umgebung massiv verändern. Das Grund- und Trinkwasser ist dann nicht mehr brauchbar. Das heißt für den Alltag, dass das Wasser zum Kochen, Wäsche waschen oder Duschen in Tankwagen herangefahren werden muss. Das Leitungswasser kann dann nur noch zur Toilettenspülung genutzt werden.
Stell dir doch mal vor, wie dann dein Leben aussehen würde!
Die dadurch entstehenden, zusätzlichen Kosten werden bei den Anwohnern hängen bleiben. Da das Grundwasser auch nicht mehr zur Bewässerung genutzt werden kann, würde unser besonders fruchtbarer Bördeboden unbrauchbar. Eine Katastrophe und das Aus für unsere Landwirtschaft. Wie schnell dieses Szenario zu unserer Realität werden kann, zeigt der Film Gasland aus den USA.
Durch die Aufnahme in das Bundestagswahlprogramm unterstreichen die PIRATEN ihren Standpunkt gegen Fracking. Diese Fördermethode ist viel zu riskant für Mensch und Umwelt und muss deshalb abgelehnt werden.

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