Allgemein Bildungspolitik

Die Zukunft von Dorfschulen

Zum Interview mit Andreas Riethmüller (CDU) aus der Volksstimme vom 6. November 2014, ein Kommentar von Ernst Romoser (PIRATEN):

Zitat aus dem Interview: „Das wollen wir jetzt nicht über den Haufen werfen.“

All die netten Darstellungen, welche im Kern richtig sind werden durch diesen obigen Satz zur Farce. – Die CDU hat Angst vor ihrer eigenen Courage. Lieber verbleibt sie bei einem großflächigen Vertreibungsprogramm für Familien in den ländlichen Räumen Sachsen-Anhalts als einen inzwischen offensichtlichen Fehler der SPD Ministerien zu korrigieren.

2017 werden die kleinen Schulen über die Stark III Förderbedingungen bereits in den Schließungsplänen der Kreise eingebunden sein. Das gute Konzept, welches über den Petitionsausschuss und Vorstellungsgesprächen des Aktionsbündnisses Grundschulen vor Ort bei den Bildungspolitikern der CDU erhört worden ist.

Das Beibehalten von 60 als Mindestgröße für Grundschulen in Räumen mit unter 70 EW/km² ist kompletter Humbug. Österreich mit ähnlicher Bevölkerungsdichte müsste 60% der Schulen schließen bei solch einer Landesvorgabe. Schauen sie sich doch mal die Dorfentwicklung dort an. Dort ist die Schule ein Basisanker für gesellschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum, ein Garant für Familienzuzug und Nachwuchs in Feuerwehren und Vereinen.

Das vorauseilenden Wahlkampfgetue für ein nach der Wahl nur als Leuchtturmprojekt taugliche Konzept ist heuchlerischen Wählerverarsche.

– Sorry

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