Allgemein Gemeinderat Barleben

Knappe Antworten zur Gesundheitsgefährdung in der KiTa Ebendorf

Seit Jahren ist das Gebäude der Kindertagesstätte in Ebendorf durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen worden. Schimmel machte sich an den Wänden breit. Eigentlich sollte schon längst ein neues Gebäude für die Kinderbetreuung errichtet worden sein. Eigentlich. Uneinigkeit zwischen dem Ortschaftsrat Ebendorf und der Gemeindeverwaltung haben dies aber verhindert. Da sich der Zustand des Gebäudes in all den Jahren nicht gebessert hat und sogar noch schlimmer geworden ist, machen wir uns natürlich Gedanken, ob nicht die Gesundheit der Kinder, Erzieher und Eltern gefährdet wird. Schließlich wurde schon ein Teil des Gebäudes aufgrund akuter Gesundheitsgefährdung für die Öffentlichkeit gesperrt.

Deshalb wurden in der Gemeinderatsssitzung vom 29.1.2015 folgende Fragen (fett) aus unserer Fraktion an die Verwaltung gestellt.

Nun haben wir am 3.3.2015 darauf eine Stellungnahme aus der Verwaltung im Auftrag des Bürgermeisters (kursiv) erhalten:

  1. Ist die Gesundheit der Kinder durch diesen Schimmelpilzbefall gefährdet?

Im Jahr 2010 wurde im Keller des Gebäudes in einigen Räumen aufgrund von eingetretener Feuchtigkeit ein Schimmelpilzbefall festgestellt. Daraufhin wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Börde die Versiegelung des Kellers angeordnet, so dass eine Verbreitung von Schimmelpilzsporen in die oberen Etagen über den Innenaufgang vom Keller verhindert wird. Da keine Schimmelpilzsporen aus dem Keller aufsteigen können, ist die Gesundheit der Kinder in den oberen Bereichen nicht gefährdet.

  1. Wann ist die letzte Messung zur Feststellung durch Luftkeimbelastung durch Schimmelpilzbefall erfolgt?

Nach Versiegelung des Kellerbereiches erfolgte am 18.05.2011 eine Schimmelpilzmessung in den Räumen im Erdgeschoss und Obergeschoss, die keine Belastung der oberen Räume ergab. Eine weitere Messung und Probenentnahme fand am 23.02.2015 in den Kellerräumen statt. Mitte März werden die oberen Räume noch einmal gemessen, die schon 2011 Gegenstand der Untersuchung waren. Diese Messungen werden grundsätzlich durch das Gesundheitsamt des Landkreises veranlasst und durch Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes durchgeführt.

  1. Wie wird die Auswirkung des Schimmelpilzvorkommens durch die Gemeinde kontrolliert, um sicher zu stellen, dass die Gesundheit der Kinder nicht gefährdet wird.

Neben der Versiegelung des Kellers, werden regelmäßige Sichtkontrollen durch das Kitapersonal und die Mitarbeiter des Haustechnikbereiches durchgeführt. Weiterhin fand im Januar 2015 eine Feuchtigkeitsmessung in den Kellerräumen statt. 

Aus den Antworten (Textpasagen sind rot markiert) ergeben sich jedoch folgende Nachfragen, deren Beantwortung unserer Meinung nach von wesentlicher Bedeutung in dieser Sache sind:

  • Was hat das Ergebnis der Schimmelpilzmessung und der Probenentnahme am 23.02.2015 in den Kellerräumen ergeben?
  • Was hat das Ergebnis der Feuchtigkeitsmessung in den Kellerräumen im Januar 2015 ergeben?

Sollten wir auf unsere Nachfragen eine Antwort erhalten, werden wir diese auch hier wieder veröffentlichen.

Hier noch ein paar aktuelle Fotos aus den betroffenen Räumen:


 
Thomas Pfeffer

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